Heidschnuckenweg Etappe 2 Buchholz – Handeloh Lüneburger Heide


Heidschnuckenweg Etappe 2 Buchholz – Handeloh Lüneburger Heide

 
Diese Woche hat es uns in den Norden Deutschlands verschlagen. Genauer gesagt, in die Lüneburger Heide. Bei nicht ganz so tollem Wetter haben wir uns für die 15 km lange, 2. Etappe des Heidschnuckenweges von Buchholz in der Nordheide nach Handeloh entschieden.





 

Wandern in der Lüneburger Heide


Der 223 km lange Heidschnuckenweg führt in nord-südlicher Richtung durch die Lüneburger Heide. Der Weg lässt sich beliebig bewandern und wird in 13 Tourenabschnitte eingeteilt. Er ist mit einem weißen H auf schwarzem Grund markiert und kann in beiden Richtungen begangen werden. Die Gesamtstrecke verläuft von Hamburg-Fischbek bis in die Residenzstadt Celle. 2014 wurde die Etappe von Buchholz nach Handeloh von den Lesern des Wandermagazins als schönste Wanderung in Deutschland gewählt. Wir starten, im zunächst noch recht belebten Buchholz. Ausganspunkt der Etappe ist der Bahnhof der Kleinstadt. Wer mit dem PKW anreist findet rund um den Bahnhof ausreichend Parkmöglichkeiten. Von Buchholz führt uns der Weg, entlang der Heidebahn nach Suerhop. Das erste Highlight der Strecke ist die Höllenschlucht, die wir ein gutes Wegstück hinter Suerhop erreichen. Der Weg verläuft hier im Wald.





Durch die Höllenschlucht zum Brunsberg


Hinter der Höllenschlucht verlassen wir den Wald und begeben uns in die typische Heidelandschaft. Auf sandigem Boden und vorbei an weißen Birken und Wacholderstauden erreichen wir den Brunsberg. Vom Gipfel bietet sich ein schönes Panorama über einen Großteil der Nordheide und das Naturschutzgebiet rund um den Brunsberg. Bei gutem Wetter reicht der Blick bis Hamburg. Vom Brunsberg folgen wir einem der zahlreichen Wege hinunter in den Wald und weiter zum Pferdekopf.





Über Pferdekopf und durchs Büsenbachtal


Am Fuße des Pferdekopfs erstreckt sich das malerische Büsenbachtal. Durch dichten Wald schlängelt sich der Weg weiter unserem Ziel entgegen. Die letzten Kilometer bis Handeloh folgen wir den Bahnschienen, bis in die Ortsmitte. Bedauerlicherweise haben wir entlang der Strecke keine Heidschnucken entdecken können.


 
Fazit: Facettenreiche Wanderung in einer der interessantesten Gegenden Deutschlands. Auf der landschaftlich sehr reizvollen Strecke gibt es leider keine Einkehrmöglichkeiten. Es empfiehlt sich daher ausreichend Proviant mit einzupacken.



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http://www.best-mountain-artists.org/app/download/22069452/Tourenblatt+002+Umrundung+der+Bischofsm%C3%BCtze.pdf




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